Vermögenslage

DEUTZ AG: Übersicht zur Vermögenslage    
  31.12.2014 31.12.2013
in Mio. €    
Anlagevermögen 502,0 518,8
Umlaufvermögen 404,5 382,9
Rechnungsabgrenzungsposten 2,0 2,5
Aktive latente Steuern 85,3 66,6
Vermögen gesamt 993,8 970,8
Eigenkapital 453,9 438,0
Rückstellungen 284,0 242,6
Verbindlichkeiten 255,3 289,6
Rechnungsabgrenzungsposten 0,6 0,6
Eigenkapital und Schulden gesamt 993,8 970,8
Working Capital (in Mio. €) 80,6 73,5
Working-Capital-Quote (Stichtag, in %) 5,6 5,4
Eigenkapitalquote (in %) 45,7 45,1
 
Working Capital: Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Eigenkapitalquote: Eigenkapital / Eigenkapital und Schulden gesamt.

Anlagevermögen

Das Anlagevermögen betrug zum 31. Dezember 2014 502,0 Mio. € (31. Dezember 2013: 518,8 Mio. €). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt 16,8 Mio. € und ist hauptsächlich auf die rückläufige Entwicklung des Sachanlagevermögens zurückzuführen. Den getätigten Investitionen standen hier höhere planmäßige Abschreibungen gegenüber.

Umlaufvermögen

Zum 31. Dezember 2014 lag das Umlaufvermögen bei 404,5 Mio. €. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 21,6 Mio. € (31. Dezember 2013: 382,9 Mio. €) geht insbesondere auf den deutlich höheren Stichtagsbestand an flüssigen Mitteln zurück. Ein Rückgang bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hat sich teilweise kompensierend ausgewirkt.

Working Capital

Das Working Capital lag zum 31. Dezember 2014 bei 80,6 Mio. € (31. Dezember 2013: 73,5 Mio. €). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr beträgt 7,1 Mio. €. Bei einem nahezu gleichbleibenden Vorratsbestand ist die Entwicklung hauptsächlich auf gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Ebenfalls rückläufige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten den Effekt zum großen Teil kompensieren. Die Working-Capital-Quote, das Verhältnis des Working Capitals (Vorräte zuzüglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) zum Umsatz, ist infolgedessen leicht angestiegen und betrug zum Stichtag1) 5,6 % nach 5,4 % im Vorjahr.

Aktive latente Steuern

Der Anstieg der aktiven latenten Steuern resultiert neben höheren Rückstellungsansätzen nach HGB im Vergleich zur Steuerbilanz unter anderem aus gestiegenen aktiven Steuerlatenzen aus Feststellungen der für die Jahre 2009 bis 2011 durchgeführten Betriebsprüfung. Die Feststellungen führten zu angepassten Steuerbilanzansätzen zum 31. Dezember 2014. Darüber hinaus wurden aktive latente Steuern auf künftige Steueransprüche aus Verlustvorträgen angesetzt.

Eigenkapitalquote

Das Eigenkapital ist bedingt durch das positive Jahresergebnis um 15,9 Mio. € auf 453,9 Mio. € gestiegen (31. Dezember 2013: 438,0 Mio. €). Die Eigenkapitalquote hat sich zum Jahresende auf 45,7 % leicht erhöht (31. Dezember 2013: 45,1 %).

Rückstellungen

Die Rückstellungen betrugen zum 31. Dezember 2014 284,0 Mio. € (31. Dezember 2013: 242,6 Mio. €). Der deutliche Anstieg von 41,4 Mio. € gegenüber dem Vorjahresstichtag resultiert hauptsächlich aus einer höheren Vorsorge für mögliche Gewährleistungsfälle in der Zukunft sowie der Bildung von Restrukturierungsrückstellungen im Zusammenhang mit den beschlossenen Standortoptimierungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum 31. Dezember 2014 um 34,3 Mio. € auf 255,3 Mio. € (31. Dezember 2013: 289,6 Mio. €) gesunken. Entscheidend hierfür war der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, unter anderem bedingt durch das rückläufige Produktionsvolumen zum Ende des Berichtsjahres.

1) Working-Capital-Quote zum Stichtag: Verhältnis Working Capital (Vorräte zuzüglich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen), bezogen auf den Stichtag, zum Umsatz der letzten zwölf Monate.