Gesamtaussage zum Geschäftsjahr

Die Entwicklung im Geschäftsjahr 2014 – dem Jahr unseres 150-jährigen Firmenjubiläums in unserer Unternehmensgeschichte – war von einem sich im Laufe des Jahres eintrübenden Marktumfeld und einigen Sondereffekten geprägt, so dass wir unsere am Jahresanfang gesetzten Ziele nicht in vollem Umfang erreichen konnten. Erfreulich war jedoch, dass unsere neuen Produkte sehr gut von den Kunden in der ganzen Welt und über alle Branchen hinweg angenommen wurden. Der Umsatz hat sich um 5,3 % auf 1.530,2 Mio. € erhöht und der Absatz ist mit 196.403 verkauften Motoren um 6,7 % gegenüber Vorjahr gestiegen. Der geplante deutliche Geschäftsrückgang im Automotive-Bereich konnte voll kompensiert werden. Besonders erfolgreich war hierbei der Anwendungsbereich Mobile Arbeitsmaschinen. Beim Absatz und Umsatz konnten wir von sogenannten Vorbaumotoreneffekten profitieren, die im laufenden Jahr zu Minderbedarfen unserer Kunden führen werden. Der Auftragseingang ist dementsprechend bereits im Berichtsjahr um 16,4 % gegenüber dem Rekordwert des Vorjahres auf 1.379,0 Mio. € zurückgegangen. Das operative Ergebnis (EBIT vor Einmaleffekten) hat sich gegenüber Vorjahr auf 31,7 Mio. € verringert. Die EBIT-Marge (vor Einmaleffekten) belief sich auf 2,1 %. Der Free Cashflow hat sich gegenüber Vorjahr auf 52,0 Mio. € nahezu vervierfacht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass auf der einen Seite unsere neuen Produkte mittlerweile alle im Markt eingeführt sind und diesbezügliche Investitionen abgeschrieben werden. Auf der anderen Seite konnten die in den letzten Jahren erhöhten Entwicklungsausgaben und Investitionen wieder zurückgefahren werden. Die Nettofinanzposition hat sich mit einem Anstieg um 45,4 Mio. € auf 13,7 Mio. € deutlich verbessert und war so erstmals seit 2009 wieder positiv. Wir haben unser Wachstumsprogramm im Berichtsjahr um »Operative Exzellenz« ergänzt, um die Qualität und Effizienz in unserem Unternehmen weiter zu erhöhen. Eine wichtige Entscheidung war in diesem Zusammenhang die Einleitung von wesentlichen Standortoptimierungen in Deutschland. Auch unser Engagement in China haben wir angesichts des derzeit schwierigeren Marktumfelds kritisch überprüft und sind nach dem Bilanzstichtag zu dem Entschluss gekommen, unsere chinesischen Standorte ebenfalls zu konsolidieren.

Die bestehenden Unsicherheiten in unseren Märkten veranlassen uns zudem, unsere Flexibilität noch weiter zu erhöhen. So wollen wir den DEUTZ-Konzern erfolgreich für die Zukunft aufstellen.