Auswirkung des wirtschaflichen Umfelds auf die Geschäftsentwicklung

DEUTZ entwickelt sich etwas besser als globale Trends

Während die Weltwirtschaft im Geschäftsjahr 2014 um 3,3 % gewachsen ist, konnte DEUTZ den Umsatz um 5,3 % und den Absatz um 6,7 % erhöhen. Der Absatz hat noch stärker als der Umsatz zugelegt, weil eine Mixverschiebung in Richtung kleiner Leistungsklassen den Effekt des steigenden Anteils höherwertiger Motoren überkompensiert hat. Unsere wichtigsten Abnehmerbranchen entwickelten sich insgesamt uneinheitlich, teilweise sogar negativ. So konnte sich DEUTZ im Wesentlichen auch von den Branchenwerten absetzen. Das stärkste Wachstum nach Anwendungsbereichen gelang DEUTZ im Berichtsjahr im Anwendungsbereich Mobile Arbeitsmaschinen mit einem Plus von rund 40 % beim Absatz, das deutlich über der Marktentwicklung lag. DEUTZ konnte im Hinblick auf die Einführung der Emissionsstufe EU Stufe IV für Leistungsklassen < 130 kW zum 1. Oktober 2014 besonders viele Motoren < 4 Liter Hubraum absetzen.

Die Wirtschaft im Euro-Raum ist im Berichtsjahr leicht um 0,8 % gewachsen. Teilweise schwach entwickelten sich auch wesentliche Abnehmerbranchen von DEUTZ in dieser Region: Die Nachfrage nach Baumaschinen stieg in Europa nach vorläufigen Schätzungen um 7 %, die Volumina in der Landtechnikbranche gingen um 8 % zurück. Auch die Registrierungen für mittelschwere und schwere Lastkraftwagen in Europa gaben um 8 % nach. Der Umsatz von DEUTZ in unserem größten Markt EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) hat sich 2014 auf Vorjahresniveau bewegt, der Absatz stieg um 3,8 %. Die amerikanische Wirtschaftsleistung hat 2014 ein verhältnismäßig starkes Wachstum von 2,4 % verzeichnet; der Markt für Baumaschinen in Nordamerika ist um 8 % gewachsen. Unser Absatz ist in der Region Amerika um 15,4 % gestiegen, der Umsatz sogar um 34,6 %. Unser wichtiger Auslandsmarkt China hat erneut ein schwieriges Jahr hinter sich gebracht: Das Wachstum von 7,4 % lag noch unter dem Wert des Vorjahres. Die Märkte für Baumaschinen sowie mittelschwere und schwere Lastkraftwagen gaben in diesem Umfeld um 8 % bzw. 9 % nach. Der Umsatz von DEUTZ verblieb in Asien/Pazifik hingegen auf Vorjahresniveau, der Absatz legte um 16,7 % zu. Bei unserer größten Beteiligung in China, der DEUTZ (Dalian) Engine Co., Ltd., die nicht im Konzernumsatz ausgewiesen wird, stieg der Umsatz 2014 um 12,8 % gegenüber Vorjahr.

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