Sicherheitsmanagement

Der Vorstand der DEUTZ AG hat sich im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz das denkbar anspruchsvollste Ziel gesetzt: null Unfälle weltweit. Um dieses Ziel zu erreichen, sind Maßnahmen notwendig, die gesetzliche und berufsgenossenschaftliche Anforderungen bei weitem übertreffen.

Die »Unfallhäufigkeit«1) (UH), die die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle in Relation zu den Arbeitsstunden setzt, ist weiterhin rückläufig. Sie beträgt aktuell 20,8 (2013: 21,3). Dies verdeutlicht den kontinuierlichen Erfolg des Arbeitsschutzes bei DEUTZ.

Die »Tausend-Mann-Quote«2) (TMQ) ist gegenüber dem Vorjahr hingegen leicht angestiegen. Im Geschäftsjahr 2014 betrug sie 26,1 (2013: 24,3). Der Anstieg ist darauf zurückzuführen, dass in 2014 durchschnittlich weniger Mitarbeiter ein höheres Bauprogramm zu bewältigen hatten.

Um die Sicherheit unserer Arbeitnehmer kontinuierlich zu verbessern, werden alle gemeldeten Unfälle – unabhängig von der Unfallschwere – erfasst und im Team ausgewertet, um einer Wiederholung der unerwünschten Ereignisse vorzubeugen.

Parallel dazu hat das Gesundheitsmanagement der DEUTZ AG in Kooperation mit der Krankenkasse Pronova ein Programm gestartet, das den Gesundheitsschutz und insbesondere die Ergonomie an Arbeitsplätzen im Bereich der Fertigung und Produktion verbessern soll. Damit wurden 2014 qualifizierte Physiotherapeuten beauftragt, die im Rahmen von Mitarbeiterunterweisungen am Arbeitsplatz Tipps und Ratschläge zu ergonomischen Fragen gegeben haben. DEUTZ sieht in diesen Schulungen die Chance, bereits frühzeitig den Problemen entgegenzuwirken, die sich aus dem demografischen Wandel unserer Gesellschaft ergeben werden. Pronova hat sich im Berichtsjahr an der Durchführung eines Ergonomie-Programms beteiligt finanziell. Da diese Schulungen nur bei langfristiger Unterstützung erfolgreich sein werden, ist eine Fortführung geplant.

1) Unfallhäufigkeit: Anzahl der Unfälle je 1 Mio. Arbeitsstunden gem. Definition der Berufsgenossenschaft.

2) Tausend-Mann-Quote: Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle pro 1.000 Mitarbeiter.